|
|
Bordfunkgeräte FuG 7 - auch FuG VII, Kurzwellen Sprechfunkgerät mit einer Sendeleistung von 7 W, für Bord-Bord und Bord-Boden Funkverkehr, Frequenzbereich 2,5 bis 7,5 MHz FuG 7a - Verbesserung des Fug 7 mit Schleppantenne, auch Funkverkehr über Sprechtaste und Morsezeichen möglich FuG 15 - auch "Christa" genannt, UKW Sprech- und Zielfluggerät, als Ersatz für FuG 16 und FuG 17, mit dem Gerät konnte nur gesendet oder empfangen werden, war nicht für das Y-Leitverfahren brauchbar FuG 16Z - UKW Sprech- und Zielfluggerät, Sprechverkehr Bord-Bord und Bord-Boden, Zielanflugmöglichkeit auf andere Flugzeuge (Jägerleitflugzeug) und auf Bodenstationen FuG 16ZE - UKW Sprechgerät für Jäger mit Führung im Y-Jagdverfahren, ohne Zielanflugmöglichkeit, Entfernungsmessung und Sprechverkehr gleichzeitig möglich FuG 16ZY - verbessertes FuG 16ZE mit Zielanflugmöglichkeit FuG 16SZ - Sonderversion des FuG 16Z, nur Sprechfunk oder Zielflug (für Schlachtflugzeuge), arbeitet im Überdeckungsbereich von FuG 16 und FuG 17 FuG 25 - UKW Sprechfunk- und Tastgerät (Telegrafie), geeignet für Bord-Bord und Bord-Boden Sprechverkehr
Navigationshilfsgeräte FuG 25a - (Freund-Feind-Kenngerät) dieses in den meisten deutschen Flugzeugen verwendete Gerät diente der Identifizierung als Nichtfeindflugzeug und arbeite auf den Frequenzen der Funkmessgeräte und den Flak-Empfangsfrequenzen, das Gerät empfängt den von den Boden-Funkmessgeräten gesendeten Signalimpuls und sendet ihn verändert wieder zum Sender zurück, die Antwort war abhängig von dem empfangenen Signal welches von der Bodenstation durch einen Steckschlüssel verändert werden konnte FuNG 101 - (Landehöhenmesser) das eigentlich für zweimotorige Flugzeuge entworfene 16 kg schwere Gerät ist eine Entwicklung der Firma Siemens, es arbeitete als Radarhöhenmesser mit einer Frequenz von 375 MHz, die Messgenauigkeit lag bei etwa 2 m, der Messbereich lag bei dem FuNG 101 zwischen 150 - 1000 m und beim 101a zwischen 150 - 750 m, charakteristisches Merkmal für dieses Gerät sind kleine senkrechte Antennen unter den Tragflächen der Flugzeuge FuG 125 - (Zielfluggerät) das als "Hermine" bekannte Gerät war ein UKW-Funkfeuerempfangsgerät, der Frequenzbereich lag bei 30-33,3 MHz, das Gerät wog etwa 10 kg und hatte eine Reichweite von 200 km FuG 217 - (Nachtjagdgerät) das Nachtjagdgerät "Neptun" der Firma FFO gab es in 3 Ausführungen, Version R2 als Rückwärtswarngerät, Ausführung V/R als kombiniertes Nachtjagd- und Rückwärtswarngerät für zweimotorige Flugzeuge, und Version J2 als Nachtjagdgerät für einmotorige Jäger, das Gerät hatte 2 Rastfrequenzen auf 158 und 187 MHz, der Suchwinkel betrug 120° bei einer Reichweite von 400 - 4000 m, als Antennen wurden entweder Stachel- oder Geweihantennen eingesetzt, das Gewicht betrug 27 kg bzw. 35 kg bei Version V/R FuG 218 - (Nachtjagdgerät) das weiterentwickelte "Neptun" von Siemens/FFO gab es wieder in mehreren Versionen, R3 als Rückwärtswarngerät, J3 als Nachtjagdgerät für einmotorige Jäger, V/R als Nachtjagd- und Rückwärtswarngerät für zweimotorige Flugzeuge, G/R wie V/R mit 30 kW Sender der später auf 100 kW aufgerüstet werden sollte, das FuG 218 hatte 6 Rastfrequenzen zwischen 158 und 187 MHz, der Suchwinkel betrug 120° und die Reichweite war 120 - 5000 m, das ganze Gerät wog 50 kg, bei den Versionen R3 und J3 wurden Stachelantennen und bei den anderen Versionen Geweihantennen verwendet Fu Bl 1 - (Funk-Landegerät) dieses zwischen 30 und 33,3 MHz arbeitende Gerät war ein Empfänger für den UKW-Landeleitstrahl und auf der Frequenz 38 MHz für den Vor- und Haupt-Einflugzeichen-Sender Fu Bl 2 - (Funk-Landegerät) das Gerät entstand aus dem Fu Bl 1 durch Nachrüstung eines Empfängers, es war nun zusätzlich in der Lage UKW-Funkfeuer (Knickebein, Bernhard, Hermine) zu empfangen
Sonstige Geräte Bildkammer
BSK 16 Kleinbildkammer
„Robot“ Muster II
|